Dienstag, 24. Juli 2018

Das Erbe der Großeltern

ist es, das zwischen uns und unseren Eltern steht. So lange wir noch auf unsere Eltern schauen, tappen wir im Dunkeln. Fließt die Liebe der Großeltern zu unseren Eltern macht uns das frei für unser eigenes Leben. Das Karma der Großeltern lösen macht frei. In dem Sinne geht es dann weiter zurück.

Wir hegen eine so große Liebe zu unseren Großeltern, dass wir sogar deren Leben kopieren. Unbewusst leben wir ihr Leben nach, ihre Leiden und Geschichten werden zu unseren eigenen. Das geschieht unbemerkt. Das geschieht so lange, bis wir diese Parrentifizierung aufgedeckt haben und die Zuständigkeiten klären: Das, was zu den Großeltern gehört, lassen wir dort. Und das, was wir selbst sind, bleibt bei uns.

Das zeigt sich sogar in den Märchen, die wir gern haben. Es ist zu überprüfen, ob das Lieblingsmärchen mehr zur Oma, mehr zum Opa gehört, und sein bzw. ihr Leben, als zu uns.
Wenn der Saturn all die Verbote beinhalten würde, die wir als Kind und Jugendliche erlitten hatten. Und wenn dieser Saturn als Oma aufgetreten wäre (vielleicht auch als Opa, je nach Geburtsrangfolge). Dann würde uns der Saturn und seine Konstellationen im Horoskop aufzeigen, was dem Kind (Jugendlichen) in uns alles verboten worden ist.
Dann würde uns das Wissen um die Zusammenhänge eine neue Sicht ermöglichen. Dann würde das neue Wissen uns darin helfen uns zu erinnern. Dann könnten wir uns unserem Inneren (Schatten-) Kind liebevoll zuwenden und es trösten. Und wir könnten all die Verbote aufheben und uns all das wieder erlauben, was uns einst verboten wurde. Wir könnten uns erinnern, an all das Schöne, was wir mal hatten und damals noch lebten.
Abschließend könnten wir unser Inneres Kind in einem Ritual bitten zu uns zurück zu kehren. <3 <3 <3
In meinem Horoskop steht der Saturn in Wassermann in Haus 6. Er hat ein Quadrat zum Neptun in Haus 3. Im Herrscherzeichen Steinbock beginnt das 5. Haus. Da wundert mich nichts mehr. Ich staune.
"Ja. Ich befreie mich von den alten Fesseln.
Ja. Ich erlaube mir die harte Schale der Verbote zu öffnen und auszuschlüpfen."

Es ist noch zu prüfen, ob die Saturn-Oma ebenso einschränkend auf das Leben von männlichen Enkeln wirkt. Es ist möglich, dass der Saturn den Uranus in Schach hält und ein Verbot in er Luft liegt: "Werde bloß nicht wie dein Opa."

Krebs

Das Karma des Zeichens Krebs
Krebs ist hier, um der Welt eine Seele zu geben. Sein Wesen ist tief und empfangend. Planeten hier nehmen alles auf. Die Menschen fühlen sich bei krebsbetonten Menschen wohl, angenommen, wie zu Hause. Daraus erwächst Leben. Das ist wie eine Quelle, von der man berührt wird, wo man auftanken kann.

Im Familienverband ist es der beschützende, verständnisvolle, gefühlvolle Mensch, egal ob er Kinder hat oder nicht. Er ist der Ort, zu dem sich andere bei Gefahr flüchten können. Zuallererst ist er ein Familienmensch, auf seine Sippe und Nachkommen hin orientiert. Einer, der durch eigene Familiengründung den Strom, der aus der Vergangenheit kommt, aufnimmt und in die Zukunft trägt. Er trägt den geheimen Auftrag der Ahnen, die Sippe vor dem Aussterben zu bewahren. Er soll für Nachwuchs sorgen.

Durch Krebs bekommt die Welt eine Seele, ein Zentrum, einen Hort der Behaglichkeit, der Fürsorge, der Wärme, des gegenseitigen Trostes, der emotionalen Sicherheit und der zärtlichen Berührtheit. Es geht darum eine Familie zu gründen, die Familie enger zusammenzuführen, zusammenzuschweißen, dafür zu sorgen, dass sie weiter besteht. Menschen mit Krebs-Planeten sind das Zentrum der Familie. Er wird zu einem sicheren, in sich ruhenden Pol. Hat sich ein Betroffener bislang dieser Funktion entzogen, dann sollte er das unbedingt korrigieren.

Die Ahnen möchten, dass sich die Familie in Zukunft behauptet durch einen starken harmonischen Familienverband. Die Familie gegen den Rest der Welt. Darum die Familie stärken und ihr zuverlässiges, verständnisvolles Zentrum werden. Sich für eigenen Kinder oder für Kinder der Verwandtschaft einsetzen. Das hat auch einen guten Grund: Die Familie droht auseinanderzubrechen. Das kann Kinderlosigkeit sein, hohe Sterblichkeit von Säuglingen oder auch das Auseinanderbrechen von Clan´s aufgrund von Selbsttötung oder Familienkrieg (Streit).

Fehlt die Nest-Wärme, der Ort sich geborgen und sicher zu fühlen und sein zu dürfen, dann nagt das an der Seele. Dann fehlt eine Basis zum Auftanken. Das Leben wird bedrohlich. Der Ort, der vor der Gefahr schützt, fehlt. Der Krebs soll nun wieder für diese innere Heimat sorgen und sie nach außen hin für die Mitglieder des Clan´s anbieten. Einen Ort der heilsamen Begegnung schaffen, an dem sich die Mitglieder seelisch nähren können. Um dann von dieser sicheren Basis aus gestärkt das eigene Leben meistern. Das ist sein Weg.

Krebs soll die Mitglieder der Familie wieder alle um sich versammeln. Einen Ort erschaffen, an dem sie sich wieder erholen können von den Stürmen des Lebens. Damit sie gestärkt wieder nach draußen gehen können und dort in ihrer vollen Präsenz ihrem Potenzial nachzugehen. Der Krebs-Darsteller ist der Ort von Heimat. Dort kann ich sein, wie ich bin. Dort brauche ich mich nicht zu verstellen. Dort darf ich lachen, glücklich sein, und auch traurig sein und mal weinen. Es wird einem nichts übel genommen oder nachgetragen. Sich innerlich berühren lassen von der zarten und feinen Energie der Zärtlichkeit, das hat der Krebs anzubieten. Das ist eine Stärke von ihm. Ich darf mich "ungeschminkt" zeigen, schwach, bedürftig, bockig, launisch, laut, leise. Die Wärme, die vom Krebs-Darsteller ausgeht, wirkt immer heilend auf das Gemüt, auf die Seele, und kommt ganz innen drin an. Sie festigt sozusagen den Lebenskern, den die Sonne darstellt.

Krebs ist notwendig geworden, um die Not zu wenden. (kleine Wortspielerei, die den Punkt genau trifft) Die Familie droht auseinander zu brechen, zerstückelt sich in heftigen Streits, die mehr einem Kriegsschauplatz gleichen. Der Frieden ist zu einem illusorischem Wunsch geworden. Wie eine Sehnsucht, von der man nicht mehr weiß, wie sie erfüllt werden kann. Die Mitglieder des Clan´s sind dabei sich gegenseitig zu zerstören. Würden wir noch vor x-Jahren leben, würde das auch Mord beinhalten. Manch einer meint er könne alle retten, indem er sich selbst hingibt. Er meint, wenn er sein Leben hingibt, indem er es sich selbst nimmt, dann wäre den anderen geholfen. Es kann schon eine lange Zeit in die Vergangenheit zurück reichen, als das Unheil begann. Als damals der erste Zwist für den Bruch gesorgt hat. Eine Ursache kann ein Kindstot gewesen sein, der nie verarbeitet wurde. Der Schock des Verlustes führte damals in die Erstarrung, in der all die vielen Nachkommen bis heute verharren. Darum braucht es die nährende Fürsorge des sich wieder spürenden Krebses. Um aus der Erstarrung herauszuführen. Um den Schock zu lösen. Um wieder ins eigene "Haus", in den eigenen Körper einzuziehen und sich wieder neu zu beseelen. Dann kehrt das Glück und der lang ersehnte Frieden wieder ein. Dann wird die Familie wieder zu dem Ort, für den sie da ist: Ein Ort, der Halt und Sicherheit im Hintergrund gibt, als Startbasis für das eigene gelingende Leben. Ein Ort, der wärmt und auftaut, wenn man wieder mal in der eiskalten Starre drin ist.

Streit führt zu Zurückweisung. Streit vermittelt das Gefühl falsch zu sein. Es wird zu sehr auf andere geschaut, mit Fremdem verglichen. Das führt zur Intoleranz des Eigenen. Folge ist ein Rückzug. Zuerst von den Menschen und dann von sich selbst. Dies zeigt sich dann, indem andere dieses Mitglied genauso hassen, wie die Seele sich in sich verloren hat, weil der sichere Hafen fehlt. Der Ankerplatz, wo ist er geblieben? Eine Sandbank ist kein Ankerplatz, auch wenn sie es vorgibt einer zu sein. Im Streit gehen die Mitglieder der eigenen Sippe aufeinander los und nehmen sich selbst die nährende Grundlage. Da sollen Kinder die Eltern nähren, weil sich die Rollen vertauscht haben. Da kleben Eltern an ihrer Kindrolle und drängen die wahren Kinder dazu sie zu nähren und zu umsorgen. Krebs ist gekommen, weil es in der Vergangenheit zu solchen Gesetzesumkehrungen gekommen war. Streit führt zum Gefühl sich fremd zu sein, was das Misstrauen in sich und in andere verschärft.
Frieden führt dazu angenommen zu werden, da sein zu dürfen. Wer mit (wahrem) friedlichen Ansinnen kommt, da bin ich richtig. Das Eigene und Feine zeigen zu dürfen gibt hier eine starke Basis. Von dort aus lässt es sich überall hingehen. Es macht wieder Spass mit den Menschen zusammenzusein. Wie es mir innen geht, das präsentiere ich nach außen. Innen bin ich genährt, es geht mir gut. Ich fühle mich geliebt. Ich bin ein Mitglieder meiner Gruppe. Das darf sein. Dort kuschelt man sich, man berüht sich, fasst sich an, streichelt sich, drückt sich. Man nimmt sich an die Hände, und stellt Hautkontakt her. Das tut gut und das darf sein. Da gibt es keine sexuelle Übergriffigkeit, auch keine Gedanken daran. Das kommt vom Herzen. Dies führt zu einer Berührung der Herzen. Der Krebs hat die Aufgabe diese Ur-Nest-Liebe wieder in den Clan zu bringen. Sie schafft Ver-Bindung. Bindung - ist ein wichtiges Grundgefühl von Ur-Sicherheit. Von "ich gehöre 
dazu und darf dabei sein". Das Ur-Vertrauen bildet sich.

Zusammenfassung des Krebs-Karma:
In der Vergangenheit gab es zu wenig Geburten. Der Fortbestand der Familie war durch Tragödien, plötzliche Todesfälle, Kriege gefährdet, durch Unfruchtbarkeit. In der Vergangenheit ist ein Kind gestorben oder eine Frau im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft.

Es gab Familienmitglieder die keine Kinder wollten, eiserne Junggesellen, überzeugte Singles, Homosexuelle, Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Totgeburten, totes Kind bleibt zunächst im Mutterleib unentdeckt.

Jemand wurde aus der Familie ausgestoßen und zum scharzen Schaf. Das kann einer gewesen sein, der sich selbst getötet hat. Das kann auch einer sein, der seelisches Berührt sein mit Sexualität verwechselte und sich an Kindern verging, heimlich, unentdeckt. Das Clangewissen hat es mitbekommen und schämt sich. Pädophile, Männer wie Frauen!!, wissen darum, dass das kleine Kind nichts sagen wird. Sie wissen darum, dass dem Kind nicht geglaubt wird. (Unterscheide hier die Pädophilen, die sich an Kindern bis zur Pupertät vergehen, gegenüber denen, die die Kinder ab der Pupertät missbrauchen. Erste ordne ich dem Karma des Krebses zu, zweite dem Karma des Steinbockes.)

Donnerstag, 24. Mai 2018

Zwillinge


Der karmische Zwillinge

Das zentrale Anliegen ist, über das Tierhafte und Triebhafte hinauszuwachsen. Es geht darum, aus dem Bauch in den Kopf zu kommen, zu überlegen, abzuwägen, zu vergleichen, analysieren und sich nicht zu sehr nach dem „Bauch“ zu richten. Die Gefühle und Leidenschaften sind zu transformieren, hin auf eine bewusste Ebene des Geistes, Verstandes, der Einsicht, Übersicht und Kontrolle.

Du bewegst dich zwischen Geist und Gefühl, lebst im Zwiespalt zwischen hoch und niedrig, zwischen auf und ab, zwischen Himmel und Hölle / Unterwelt. Du sollst dem Geistigen folgen und treu bleiben. Eigentlich sind Zwillinge-betonte Menschen lustorientiert und fröhlich. Es besteht eine Angst vor der Lust. Den richtigen Umgang mit der Lust finden ist Thema des Lebens. Jeglicher Lust zu entsagen ist genauso falsch wie dass die Lust den Geist bemächtigt.

Du kannst eine wunderbare Stimmung verbreiten, wenn du das Leichte, Unterhaltende, Amüsante über das Schwere, Tiefe, Tierhafte erhebst. Du vergnügst dich gerne, sitzt gerne im Café, gehst spazieren, tanzt, unterhälst dich, gehst ins Theater, liebst Musik und Filme. Du bist ein wunderbarer Entertainer. Du vermagst die Stimmung aller Beteiligten zu heben. Achtung. Dies kann auch ausarten und in einer oberflächlichen Schiene enden. Dann wirst du zum albernen Clown. Das passiert, wenn der Zugang zur Schwere, zur Tiefe, zum Tragischen zugeschüttet ist. Deine Aufgabe ist Menschen zu unterhalten und sie in eine höhere Stimmung zu versetzen, Menschen zu verbinden. Ein Magier sein.
Du kommst auf die Welt, um das Leben aus der Starre,aus der Abkapselung, zu führen. Von der Welt draußen lernen. Dich nicht mehr allen fremden Einflüssen zu verschließen,dich nicht mehr hinter einer sturen, familiären oder persönlichen Festung zu verschanzen. Du wirst von den Familienbanden fast erdrückt, kommst vor lauter Familienpflichten gar nicht mehr zum atmen. Dann ist es angebracht aus der familiären Enge rauszugehen, rein in die persönliche Freiheit, den Absprung zu schaffen. Du bist in grösster räumlicher Enge aufgewachsen.

Deine Bestimmung ist, dich auf Wanderschaft zu begeben, die Welt zu entdecken und damit die Familie zu verlassen.

Zwillinge erhält eine Stimme, das Schweigen wird beendet. Du fängst an die anderen Lebewesen auf dieser Welt wahrzunehmen, als gleichwertige Wesen. Du nimmst Kontakt zu anderen Menschen auf. Es kommt zum ersten sozialen Austausch, der den Sinn hat, von Fremden zu lernen und eine geistige Gemeinschaft zu bilden, die wir Zivilisation nennen. In Zwillinge beginnt der Mensch ein soziales und kulturelles Wesen zu werden. Du sollst dich im Leben entfalten, durch Kommunikation, Austausch und Zusammenschluss mit neuen Menschen. Das geht nur, wenn du in die Welt gehst und nicht daheim bleibst. Beweglich sein und auf andere Menschen zugehen ist dein Talent.
Du lebst an deinem Auftrag vorbei, wenn du dich in deine eigene kleine Welt zurück ziehst, dich abkapselst von Nachbarn und Freunden. Dann fühlst du dich nie wirklich glücklich oder entwickelst sogar anderen Menschen gegenüber Ängste, wirst misstrauisch und unfähig der Welt offen zu begegnen.

Die umgekehrte Entwicklung ist auch möglich. Dann wirst du bindungslos, heimatlos. Du weißt nicht, wohin du eigentlich gehörst und wo deine Wurzeln liegen. Das führt dazu, dass du an kaputten Beziehungen festhälst, dich zurückziehst und enttäuscht bist. Du kapselst dich immer mehr ab. (Anstatt dich immer mehr zu öffnen.) Du wirst immer wieder in unglückliche Affären verstrickt, gerätst immer wieder an "falsche" Partner, denn du zieht sie unbewusst immer wieder an. Im Scheitern, im privaten Versagen steckt die unbewusste Absicht, der engen Vergangenheit zu entfliehen und über sie hinauszuwachsen. Du zerstörst, um dich zu befreien. Unbewusst wird das Scheitern gesucht, um auf den Trümmern neu aufzubauen. Ein Zwilling, der sich ins Chaos stürzt, der wiederholt damit einen Vorgang aus einem früheren Leben.

Dann mit dem Ausgestoßenen geistig Kontakt aufnehmen. „Ich liebe dich, so wie du bist. Du gehörst zu meiner Familie, so wie ich zu deiner gehöre. Was immer du getan hast, es ist auch ein Teil von mir. Lass uns gemeinsam die Kraft aufbringen, es ruhen zu lassen.“

Es besteht häufig ein gebrochenes Verhältnis zum eigenen Vater. Häufig verachtet die Mutter den Vater, weil er so ein schlechter Vater ist oder war. So ein Luftikus. Sie provoziert einen Bruch zwischen Vater und Kind. Der Vater führte vor der Geburt ein freies, ein unbeschwertes Leben. Er fühlte sich nicht geschaffen für feste Bindungen oder eine Ehe. Ein Vorfahre war ständig auf Reisen unterwegs. In jeder Stadt hatte er eine Freundin, von der er Kinder bekam.

Es geht darum, Festgefahrenes, Altes, Enges, Eingeschlossenes zu befreien. Bei dem Weg droht das Chaos, der Abgrund in den du stürzen und dich verlieren kannst. Es ist der Weg des Künstlers. Du suchst dein Leben lang nach deiner Dual-Seele.

In der Vergangenheit der Ahnen ist etwas passiert: Eine Mutter und das Kind starben bei der Geburt, Ein Vater gibt sich dann die Schuld, wegen seiner Lust auf Sexualität und hat vor späteren Geburten Angst. Oder ein später Geborener (du) hat Angst vor der Sexualität und Lust. Es kann Homosexualität folgen. Jemand litt unter den Folgen von zuviel Lust, weil Kind und/oder Frau bei der Geburt starben. Oder einer hatte sich eine unheilbare sexuelle Krankheit (Lustseuche) geholt, seinen Partner damit angesteckt und geborene Kinder sind dadurch behindert in die Welt hinein geboren worden. Ehebruch. Kinder, die daraus entstanden sind. Fehlgeburt. Totgeburt. Abtreibung(en).

Es gab einen Außenseiter, einen Aussteiger, einen Asozialen, einen Versager, ein schwarzes Schaf, oder sogar einen Kriminellen. Jemand wurde verurteilt, bestraft, vernichtet. In seiner Seele rumort das Gefühl der Würdelosigkeit, was heißt, dass dieser Ahne hat keinen Respekt bekommen hat. Ein leichtfertiger Spieler, wankelmutiger Spekulant, Hasardeur unter den Ahnen. Er ruinierte die Existenz der Familie.

Es gab finanziellen Ruin, einen großen Schiffbruch im Leben. Es gab einen Händler, der jedoch nur in seine eigene Tasche wirtschaftete und dadurch Elend hinterließ. Daraufhin ging sein Geschäft Pleite. Betrug. Falschspiel. Ein Spekulant, ein Spieler. Aufgrund der Fehlspekulationen erfolgte bei den Familienangehörigen Armut und Ausgestoßensein aus der Gemeinschaft. Es wurde sehr viel gelogen, betrogen, hinters Licht geführt.

In der Familie gab es Lügen, also jemand der es mit der Wahrheit nicht so ganz genau genommen hat. Es wurde sehr viel gelogen, betrogen, hinter´s Licht geführt.

Dienstag, 8. Mai 2018

Befreie das Schatten-Kind in dir!

Ja, das ist möglich! Das Kind in mir finde ich als Frau in der Venus-Position und als Mann in der Mars-Position. HInzu kommen der Mond, als der Säugling, der Merkur, der ganz allgemein auch als das Kind angesehen werden kann, und die Sonne. Sie entspricht unserem Handeln. (bzw. als Schatten gelebt unser Nichts-Tun.)

Lebe ich noch den Schatten-Modus der genannten Planeten, dann bin ich wie im ersten Bild in einer "dunklen" niedergedrückten Welt wie gefangen. Ich fühle mich elend. Verletzt. Fast krank. Ich leide. Zunächst leide ich still vor mich hin. Das geht dann so lange, bis mir im Außen jemand begegnet, den ich als stark und groß wahrnehme, der mir genau das verbietet, was ich mir schon lange selbst versagt habe. Der mich genau da für falsch hinstellt, indem er mich kritisiert, wie ich es eh schon lange kenne. Ein Mars-Transit hilft mir dann mich zu befreien, indem ich mal laut werde, den anderen "zur Schnecke mache", indem ich mich "gewaltsam" berreie von dem vermeintlichen Bestimmer und Unterdrücker im Außen. Das hat mein Schattenkind in mir inszeniert. Ja, das ist so. :-( Ich stelle das immer mehr fest. Geahnt habe ich es schon lange, dass ich mir "meine Welt so erschaffe, wie sie mir gefällt". Gefällt bedeutet hier zu leiden, klein zu sein, bedürftig zu sein.

Ich kann die graue Brille abnehmen und mir eine klare Sicht verschaffen, dass es sich hier um die Bedürfnisse meines noch im Kindheits- oder Jungendlichen-Ich verbliebenen Schattenanteils handelt. Der noch die Regie über mein Erwachsenen-leben führt. Ich stelle mir dann dieses Schattenkind in mir vor und sage zu ihm: "Ja ich sehe dich. Ja, ich höre dich." "Was brauchst du jetzt von mir?" Die Antwort spüre ich dann in meinem Körper, höre sie oder sie wird mir anders mitgeteilt.

Dies ist ein Prozess. Das, was ich lange übernommen hatte, einst als ich noch auf die Erwachsenen angewiesen gewesen war, ist nun, heute, möglich zu wandeln. Beides darf sein: Bedürfdigkeit und Genießen. Ich darf zum Beispiel mit einer Venus in Haus 5 spielen, lachen, toben, Spass haben. Oder mit einer Venus in Haus 1 mich sportlich betätigen und ein eigenständiges Leben führen. Oder mit einer Venus in Haus 4 kann ich nun endlich Nähe zulassen und mich anderen auf eine herzliche Art zuwenden.

Ich schaue mir den Schatten in mir, der noch im Kind- oder Jungendlichen-Ich verweilt, an. Ich gebe ihm, was er braucht. Und ich gebe dem Erwachsenen von heute das, was er braucht. Auch er hat eine Lebens-Berechtigung. Das zweite Foto zeigt das befreite Kind, dass sich am Dasein erfreut und alles genießt, in dem Moment, in dem es sich gerade befindet.

Sonntag, 6. Mai 2018

Der karmische Stier

Mit beiden Beinen steht er auf der Erde und erschafft sich auf der Welt einen Platz. Er seetzt sich fest, verwurzelt sich. Es geht darum einen Zaun um sich zu ziehen, Maueren zu bauen, für ein Dach zu sorgen. Ein anderes Thema ist die Sinnlichkeit in all ihrer Schönheit zu kosten, wie eine Blüte. Alles tun, was das Leben verschönert und lustvoller sein lässt. Das Leben genießen.

Stier ist der Auftrag der Ahnen, sich selbst und dem Leben seiner Familie Wurzeln und eine sichere Heimat zu geben. Einen Zaun ziehen, ein Haus bauen, sich gegen Angriffe von außen zu rüsten. Die Stier-Person gegen den Rest der Welt: aufrecht, trutzig, erhaben, sich gegen die Stürme der Zeit stellen, vgl. Trutzburg. Wie eine Mauer die Familie beschützen.

Gerät der Besitz, das Ersparte, die Sicherheit immer wieder in Gefahr, hat man am Karma vorbei gelebt. Es gab Menschen, deren Existenz von Grundbesitz und dessen Bewirtschaftung abhing. Grundtendenz der Familie ist Land, Boden, Häuser für sich einzunehmen, zu pflegen und zu umzäunen.

Die Vorfahren wurden durch Krieg von ihrem Land vertrieben. Der Boden gab nichts mehr her. Es waren zu viele, die sich das Land teilen mussten. Sie musssten ihre sichere Existenz aufgeben. – durch eigenes Verschulden: Fehlspekulation, Spielschulden, Liderlichkeit – geriet die Familie in Not. Die Ahnen waren gezwungen alles hinter sich zu lassen und in eine feindliche Welt zu ziehen. Stier entspricht der Großfamilie.

Ruhe, Sicherheit und Frieden können nun zurück kommen. Glücklich sein in einer Gemeinschaft, mit der er seine Sesshaftigkeit, seinen Wunsch nach Heimat, nach einem Haus, Wohnung teilt. Der Raum kann auch klein sein – in seinen eigenen vier Wänden glücklich sein, seine Wohnung selbst gestalten. Stier braucht einen sicheren Hort. Der Stier liebt Gäste: er ist gastfreundlich, feiert gerne gemeinsam. Zusammen trinken und essen, die Tafel ist gedeckt. Sonst fehlt etwas. Das äußert sich dann en einem unbestimmten Gefühl, einer eigenartigen Leere. Das verspürt er in einer Krise. Ursprung ist häufig Kinderlosigkeit in der Vergangenheit.

In jungen Jahren meint er, Kinder könnten ihm seine Lebensfreude rauben oder er müsse sich ihrendwegen einschränken. Dann fehlt ihm immer etwas. Einst war der Clan vom Aussterben bedroht. Oder es gibt Verwandte, die ein Single-Leben führen oder homosexuell sind. Stier ist das zeugungsfreudigste Zeichen.

Bei der Flucht gingen sämtliche Papiere, Studienunterlagen und Zeugnisse verloren. Daraus entsteht bei später Geborenen eine Ur-Angst, eine Existenzangst, eine Angst vor Armut, zu verarmen.
Stier ist zu vergleichen mit einer Eiche, ein Mensch der fest verwurzelt ist und reiche Früchte trägt. Dem Leben für sein Erbe danken. Lust, Schönheit, Sinnlichkeit. Ansammlung von Genuss oder Reichtum ist ein Hängenbleiben. Gier, Geiz, Einsamkeit ebenso.

Verstoßen wir gegen das Ahnengewissen, schaden wir uns selbst: aus Schuldgefühl heraus. Karma ist die große Kraft, die aus der Vergangenheit kommt. Oder das Karma ist eine erdrückende Last. Das Karma lautet, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen und dennoch den Himmel zu sehen. Es sollen wieder die Zeiten kommen, als sich die Großfamilie noch um den Ofen in der Stube versammelte. Ein Stier braucht eine Gemeinschaft, mit der er sein Hab und Gut teilen kann. Dann fühlt er sich glücklich. Dafür reicht ihm ein kleiner Raum.

Das Karma des Stier zusammengefasst
Es gab finanziellen Ruin, einen großen Schiffbruch im Leben. Unbewusst wird das Scheitern gesucht, um auf den Trümmern neu aufzubauen.

Vorfahren wurden von ihrem Land vertrieben, oder der Boden gab nichts mehr her, es waren zu viele, die das Land hätten teilen müssen. Durch eigenes Verschulden – Fehlspekulationen, Spielschulden, Liderlichkeit – mussten Vorfahren ihr Land, ihre sichere Existenz aufgeben. Eine Vertreibung wurde nicht überstanden. Alles wurde genommen. Verlust der Papiere und Ausweise auf der Flucht, was eine neue Existenz unmöglich machte. Folge sind bei später Geborenen Existenzängste.

Ganz viele Partnerschaften gingen in die Brüche. Ein Vorfahre hat mit Sexualität Geld verdient. Es gab Geldveruntreuung, sich Geld (Erbe) aneignen, das einem nicht gehört, Erbschaftsstreitigkeiten, Esssucht, Streitsucht, Hetzkampagnen, falsches Zeugnis ist wider seinem Nächsten abgelegt worden, Intrigen, Sex-Sucht. Es gab einen Vorfahren, der sich von einem anderen aufhetzen ließ und deswegen in Streitigkeiten verwickelt wurde. Spieler, mit Geld spielen, sich an Börse oder im Spielcasino verspukulieren und in große finanzielle Schulden geraten.